Technik des Sockenstrickens

Die Maschen werden beim Anschlag gleichmässig oder nach Angabe in der Anleitung auf die 4 Nadeln des Nadelspiels verteilt. Der Rundenwechsel ist in der rückwärtigen Mitte, also zwischen der 4. und der 1. Nadel. Diese Stelle ist automatisch durch den Anfangsfaden gekennzeichnet.

A Glatte rechte Fersenwand: Wenn Sie den Schaft bis zur gewünschten Höhe gestrickt haben, arbeiten Sie die Fersenwand. Über die Maschen der 4. und der 1. Nadel (die Nadeln vor und nach dem Rundenwechsel) wird nun in Hin- und Rückreihen gestrickt. Häufig werden die ersten und letzten zwei bis drei Maschen kraus gestrickt. Die dabei entstehenden Rippen erleichtern das Zählen der Reihen. Die Maschen der beiden anderen Nadeln ruhen.

Nun wird der Schaft (auch Rohr genannt) in Runden gearbeitet. Man kann einige Zentimeter Bündchen im Rippenmuster (z.B. 1 Maschen rechts, 1 Maschen links oder 2 Maschen rechts, 2 Maschen links) stricken. Durch den Wechsel von rechten und linken Maschen erhält das Bündchen Elastizität. Sie können den Schaft nun komplett im Rippenmuster, glatt rechts oder mit Muster weiterstricken. Bei manchen Mustern kann es erforderlich sein, Maschen zu- oder abzunehmen.

B Verstärkte Fersenwand: Auch hier können die beiden äußeren Maschen kraus gestrickt werden, über den mittleren M wie folgt stricken:.

1. Reihe: * 1 Masche rechts, 1 Masche rechts abheben, der Faden liegt hinter der Masche, ab * wiederholen

2. Reihe: Links stricken

3. Reihe: * 1 Masche rechts abheben, der Faden liegt hinter der Arbeit, 1 Masche rechts, ab * wiederholen

4. Reihe: Links stricken

Die 1. bis 4. Reihe wiederholen, bis die erforderliche Höhe (siehe Tabelle) erreicht ist.

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